Ursprünge des Yoga – aus: Yoga – Wirkung. Wahrheit. Weisheit. von Claudia Scheiderer

Bis ins 16. Jahrhundert hinein haben die Inder ganz selbstverständlich Hatha-Yoga praktiziert – auch die Frauen. Dann allerdings sorgten zunehmend streng religiöse Strömungen im Hinduismus sowie die englische Besatzung dafür, dass der Yoga immer weiter zurückgedrängt wurde, bis er schließlich im 19. Jahrhundert eine Art Wiedergeburt erlebte. Als einer der Wiederentdecker darf der indische Philosoph Sri Aurobindo Ghose gelten, der mit dem Yoga eine dogmenfreie Verbindung zwischen allen Religionen schaffen wollte. 1893 hielt sein Yogi-Kollege, Swami Vivekananda, eine Rede vor dem Weltparlament der Religionen in Chicago. Damit stellte er erstmals die Praktiken des Yoga einem größeren westlichen Publikum vor und brachte den Stein des Yoga zum Rollen.

Yoga kann phantasievoll sein…

Er ist mittlerweile so weit gerollt und in so viele Richtungen, dass man bei der Vielfalt der heutigen Yoga-Stile leicht den Überblick verliert. Grundsätzlich gibt es traditionelle und – sagen wir mal – sehr fantasievolle Formen.

Voller Tradition: Sivananda-Yoga!

Der Sivananda-Yoga gehört zum traditionellen Yoga. Swami Sivananda lebte von 1887 bis 1993. Lange war er als Arzt tätig, bevor er Mönch, also ein Swami, wurde. Später entwickelte er eine Yoga-Methode, die sich aus Asana-Praxis, Atemübungen, Tiefenentspannung, Vegetarismus, Meditation und positivem Denken zusammensetzt. In einem Ashram – im in Yoga-Kreisen bekannten Ort Rishikesh am Himalaya – übten seine Schüler bald die als Rishikesh-Reihe bekannte Abfolge von zwölf Asanas. Damit, so Sivananda, sei für die Gesundheit des Körpers alles getan. Diese Asana-Abfolge regt die sieben Chakren an und geht deshalb vom Kopf nach unten und wieder nach oben zurück zum Kopf. Jede Asana-Stunde baut sich an der Rishikesh-Reihe auf und macht es dem Übenden so leicht, ein tieferes Verständnis für die Haltungen zu entwickeln. Sein bekanntester Schüler, Swami Vishnu-Devananda, brachte seinen integralen Yoga in den Westen. Von ihm stammt auch der Autovergleich, wie er in der Einleitung beschrieben worden ist. Er begründete Ende der 1950er Jahre die Sivananda Yoga Vedanta Zentren in der ganzen Welt und war der erste Professor für Hatha-Yoga.

(aus “Yoga – Wirkung. Wahrheit. Weisheit.” von Claudia Scheiderer)

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Yoga hält jung (und macht jung)! aus: Yoga – Wirkung. Weisheit. Wahrheit. von Claudia Scheiderer

Yoga-Übende werden meist jünger eingeschätzt als sie tatsächlich sind. Und sie fühlen sich auch so. Das liegt natürlich zum Einen schlicht und ergreifend daran, dass sie ihren Körper pflegen und gesund leben – das heißt, sie rauchen nicht, trinken keinen Alkohol oder zumindest wenig und sie ernähren sich gesund. Grundsätzlich gilt: Lebensfaktoren, die bestimmte Krankheiten auslösen, beschleunigen auch den Alterungsprozess. Kranksein macht alt – weil es den Körper belastet und nicht in seinem natürlichen Gleichgewicht belässt.

Kranksein macht alt!

Zum anderen haben Yoga-Übende meistens auch eine positive innere Haltung, sprich, ein fröhliches Gemüt, weil sie das Leben nehmen wie es ist. „Ein fröhliches Herz tut dem Leibe wohl, aber ein niedergeschlagener Geist lässt das Gebein verdorren“ steht im Alten Testament. Mit Humor wiederum lässt sich dann auch ganz gelassen ertragen, dass unser Gestell – trotz Asanas – irgendwann klapprig wird.

Denn Yoga mag zwar als Jungbrunnen durchgehen, aber vor dem Alter kann es uns natürlich nicht bewahren. Mit Yoga werden wir nur anders und langsamer alt. Um gelassen alt werden zu können, spielt auch unsere Vorstellung davon eine große Rolle. Wie stellen wir uns einen Mensch mit 70, 80, 90 Jahren vor? Tattrig, vergesslich und mit zahlreichen körperlichen Leiden geschlagen? Das Bild, das wir haben, wird irgendwann auch bei uns wahr werden. Weil wir es so und nicht anders erwarten. Wir sind, meist ohne es zu bemerken, ein Produkt ständiger Programmierung durch andere: Eltern, Freunde und Medien. Sie beeinflussen die Weise, wie wir denken und was wir für möglich halten. Diesen Aspekt führt uns Patanjali in seinem achtstufigen Yoga-Pfad auch noch einmal genau vor Augen – aber dazu kommen wir später noch.

(aus “Yoga – Wirkung. Wahrheit. Weisheit.” von Claudia Scheiderer)

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Yoga ist die beste Vorsorge für die eigene Gesundheit! aus: Yoga – Wirkung. Weisheit. Wahrheit. von Claudia Scheiderer

Yoga ist laufende Gesundheitsvorsorge. Mit speziellen Reinigungstechniken etwa, den Kryas, kann der Yoga-Übende Eindringlinge tatsächlich schon am Gartentürchen verscheuchen. Mit der morgendlichen Nasenspülung mit Salzwasser, einer Art Darmmassage durch das feste Einziehen der Bauchdecke, regelmäßigen Einläufen oder auch der mittlerweile weit verbreiteten Zungenreinigung unterstützt der Yogi seinen Körper, damit dieser nicht krank wird.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gesundheit aber mehr als die bloße Abwesenheit von Krankheit. Sie ist ein Zustand des geistigen, körperlichen und sozialen Wohlbefindens.

Zentral in unserer modernen Medizin ist jedoch die Krankheit und ihre Behandlung. Aber wie halte ich die Menschen gesund? Schulmedizin sieht den Körper als Maschine und versucht dort zu reparieren, wo es gerade hakt. Damit greift sie jedoch in den wenigsten Fällen an der eigentlichen Ursache an. Ganz zu schweigen vom Geist – dessen Einfluss auf die Gesundheit in der westlichen Medizin kaum bis gar keine Rolle spielt. Dabei können wir uns mit unserem Geist, unseren Gedanken, Einstellungen und Gefühlen selbst krank machen, aber – und das ist das Gute daran – umgekehrt natürlich auch gesund machen.

Unser Geist spielt im Yoga eine ganz zentrale Rolle.

Bleiben wir vorerst aber bei der Betrachtung des Körpers. Im Yoga begrenzt man sich nicht nur auf die anatomische Struktur. Weil es ein ganzheitlicher Ansatz ist, geht man davon aus, dass neben Ernährung, auch alle Empfindungen, Verletzungen, Gedanken und vieles mehr im Körper gespeichert werden. Die wiederum können zu Verspannungen und Energieblockaden führen. Um die Energie wieder frei fließen zu lassen, müssen die Blockaden gelöst werden.

Yoga stellt also die natürliche Ordnung wieder her – das Gleichgewicht in unserem Körper und in unserem Geist.

Leben wir in Einklang mit der Natur und dem Leben an sich, dann werden wir auch gesund sein. Mit diesem Ansatz lässt sich Yoga vorbeugend, aber natürlich auch heilend einsetzen.

(aus “Yoga – Wirkung. Wahrheit. Weisheit.” von Claudia Scheiderer)

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Zitat über Fleisch, Tiere, Ernährung und Vegetarier…

“Wir müssen keine Tiere essen, um zu überleben!”
– Claudia Scheiderer –  

(aus “Yoga – Wirkung. Wahrheit. Weisheit.” von Claudia Scheiderer)

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Biegen, beugen und großartiges Erzählen – Neuerscheinungen in diesem Monat

Yoga ist in! Seit Jahren! Aber was steckt wirklich drin in dieser Mischung aus Trendsport, Kultur, Philosophie und Religion. Die Yoga-Lehrerin und Autorin Claudia Scheiderer klärt auf: Was ist Yoga! Und: Was ist es nicht! In unterhaltsamen Ton beschreibt Sie, was mit Yoga alles möglich ist und was sich hinter dem mittlerweile bunten Treiben unterschiedlicher Yoga-Stile verbirgt. Denn: Yoga ist viel mehr als Biegen und Beugen!

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Von der Zauberei mit Geschichten und der eigenen Stimme erzählt Barbara Greiner-Burkert in ihrem neuen Buch „Richtig gut erzählen!“. Die Münchnerin ist professionelle Märchenerzählerin und weiß wovon sie spricht: Nichts ist faszinierender als eine gute Geschichte professionell zu präsentieren. Da können kein Hörspiel und keine DV mithalten. Von der Auswahl des richtigen Märchens bis zum Vortrag vor großem Publikum: Nichts ist schöner, als junges und altes Publikum auf diese Art und Weise zu begeistern. Und die Kunst des Erzählens kann man tatsächlich lernen!

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