Zitat über Körper, Selbstbewusstsein, Leben und dessen Sinn…

“Was nützt uns das schnellste und schönste Auto, 
wenn wir damit ständig gegen die Wand fahren?”
– Claudia Scheiderer –  

(aus “Yoga – Wirkung. Wahrheit. Weisheit.” von Claudia Scheiderer)

Erhältlich als Taschenbuch und als E-Book.

 

Mehr Informationen finden Sie unter www.tausendschlau.com.

Krisen entstehen aus nicht getroffenen Entscheidungen (Schlusswort) – aus: Krisen frei! von Harald Dill

Eine Krise besteht aus einer nicht getroffenen Entscheidung und einem schweren Konflikt der dahinter steht. Konflikte haben ihren Ursprung in einer gestörten Beziehung. Diese Beziehung kann in einem Menschen selbst liegen. Die meisten dieser Störungen bestehen jedoch aus meiner Erfahrung zwischen zwei Menschen – wie Sie bereits gesehen haben, nicht selten zwischen Ihnen und Ihrem Chef, aber auch zwischen Freunden, Partnern und Familienangehörigen.

Klare Ziele ebnen den Weg!

Klare Ziele ebnen den Weg und erleichtern es, Krisen nachhaltig zu lösen. Ziele sind jedoch nicht der Weg selbst. Der Weg, den wir zu gehen haben, liegt in uns. In schwierigen Momenten ist es besser, nicht zu sehr an das Ziel zu denken. Denken Sie vor allem darüber nach, was zu tun ist, um dieses Ziel zu erreichen.

Millionär werden?

Kennen Sie die Geschichte von dem Mann, der jeden Abend betet, Lottomillionär zu werden? Aber er wird es nicht und er betet und bettelt immer heftiger. Bis er eines Abends eine Stimme hört, die zu ihm sagt: “Du musst schon einen Spielschein ausfüllen.” Aber Scherz beiseite! 

Die Angst vor dem Verlieren treibt viele Menschen in die Passivität.

Die Bhagavadgita, ein Buch im hinduistischen Schöpfungs-Epos Mahabarata, beschäftigt sich damit, wie wir dem Leben einen Sinn geben können. In diesem Buch berät Gott Arjuna, den Helden der Geschichte. Arjuna hatte Gewissensbisse, seinen Überlebens-Kampf zu führen. Dies ist der Kampf, den wir alle täglich führen. Ein innerer Kampf zwischen unseren Werten und Haltungen. Diese Werte und Haltungen werden in Bhagavadgita als zwei feindliche Heere beschrieben. Das Handeln ist die Art und Weise wie wir diesen Kampf in uns bestreiten. Gott sagte zu Arjuna: „Hafte Dich nicht an die Ergebnisse Deines Handelns. Durch dieses Anhaften erschaffst Du Dein eigenes Leid.“ Die Angst vor dem Verlieren treibt viele Menschen in die Passivität. Aber gerade durch dieses passive Verhalten werden die meisten Krisen erst richtig angefacht. “Krisen frei! Erfolgreich zurück zur Gelassenheit” ist erhältlich als Hörbuch auf CD und MP3-Download sowie als Taschenbuch und als E-Book.     Mehr Informationen finden Sie unter www.tausendschlau.com.

Lampenfieber und die richtigen Rezepte dagegen – aus: Richtig gut erzählen! von Barbara Greiner-Burkert

Vielleicht wundern Sie sich jetzt, wenn ich sage, dass Lampenfieber gar nicht so schlimm ist, wie man gemeinhin immer denkt. Ich finde Lampenfieber hin und wieder sogar sehr hilfreich. Es versorgt mich mit genügend Adrenalin, um voll präsent zu sein und bewahrt mich davor, einen Auftritt auf die leichte Schulter zu nehmen. Mit zunehmender Erzählerfahrung ging es mir bisweilen so, dass ich dachte: „Ach, den Auftritt schaffst Du auch ohne Proben. Du hast diese Geschichten schließlich schon oft genug erzählt.“ Diese Haltung kann jedoch leicht dazu führen, dass man anfängt zu schludern und beim Erzählen nicht ganz und gar bei der Sache ist.

Lampenfieber ist Dein Freund!

Also sehen Sie Ihr Lampenfieber nicht als Feind, sondern nutzen Sie es, um ganz besonders gut zu erzählen. Dafür müssen Sie es lediglich so gut in den Griff bekommen, dass es Sie nicht behindern kann.

Dabei helfen Ihnen zum einen die Körper-, Atem- und Stimmübungen, die ich Ihnen im Vorfeld beschrieben habe, und die Sie vor einem Auftritt durchführen können. Zum anderen hilft Ihnen Ihre innere Einstellung zu Ihrer Rolle als Erzählerin oder Erzähler und zu Ihrem Publikum. Darüber hinaus sind alle Körper- und Atemübungen gut geeignet, die Ihnen helfen sich zu erden, um vor dem Auftritt etwas ruhiger zu werden.

Sie sind der König!

Erinnern Sie sich noch daran, wie Sie in die Rolle des weisen Königs geschlüpft sind? Dieses Bild halte ich ebenfalls für sehr hilfreich, um gestärkt in einen Auftritt zu gehen. Um sich dieses Bild zu vergegenwärtigen, nehmen Sie Ihre Erzählhaltung ein und schließen die Augen. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren Atem und atmen Sie einige Male in Ihrem eigenen Rhythmus ein und aus. Stellen Sie sich nun eine Krone auf Ihrem Kopf vor und einen roten samtenen Königsmantel, den Sie um Ihre Schultern tragen. Sie sind der König, Sie sind die Königin. Ihr Königsmantel schützt Sie und Ihre Krone verleiht Ihnen Würde. Stellen Sie sich nun vor, wie Ihr gesamter Hofstaat hinter Ihnen steht und Sie unterstützt. Sie können sich auch einzelne reale Menschen in Ihrem Hofstaat vorstellen, von denen Sie sich gestärkt und unterstützt fühlen und die Sie jetzt gerade gerne bei sich hätten.

(aus “Richtig gut erzählen – Geschichten und Märchen gekonnt präsentieren” von Barbara Greiner-Burkert)

Erhältlich als Taschenbuch und als E-Book.

 

Mehr Informationen finden Sie unter www.tausendschlau.com.

Den Konflikt hinter der Krise identifizieren – aus: Krisen frei! von Harald Dill

„Sie sind unfähig!“ Was würde das bei Ihnen auslösen, wenn Ihr Chef Sie so anbellt? Greifen Sie ihn an? Rechtfertigen Sie Ihr Verhalten oder werden Sie gar stumm?

Wir Menschen tragen immer noch unsere Vorfahren mit uns herum.

Wenn Sie ausrasten, dann ist das nicht unbedingt eine unnatürliche Reaktion. Wir Menschen tragen immer noch unsere Vorfahren mit uns herum. Der Urmensch musste in der Wildnis überleben. Er war nicht nur Jäger, er war auch Beute. Schnelles Handeln war für ihn überlebensnotwendig: Wenn ein hungriger Tiger vor ihm stand, war keine Zeit zum Diskutieren und nicht einmal zum Überlegen. Dieses Programm läuft noch heute in uns ab, wenn wir uns in die Ecke gedrängt fühlen: Hier der Reiz, dort die Reaktion. In Stress-Situationen finden Reiz und Reaktion nahezu gleichzeitig statt. Solche Affekt-Reaktionen haben den Vorteil, dass Sie sich augenblicklich Luft machen und angestaute Aggressionen abbauen. Sie haben aber ganz klar den Nachteil, dass Sie sich danach vielleicht nach einem neuen Job umsehen müssen.

Schauen wir genauer hin, erkennen wir zwischen Reiz und Reaktion eine Beziehung. Diese Beziehung ergibt sich aus den Erfahrungen, die wir gemacht haben und den Entscheidungen, die wir bisher in unserem Leben treffen mussten.

Entscheidungen, die zum Erfolg führen, speichern wir als nützlich ab. Diese setzen wir fortan als unser persönliches Erfolgsrezept in ähnlichen Situationen ein. Dabei ist es nebensächlich, ob wir damit tatsächlich jemals Erfolg hatten. Viele ursprüngliche Entscheidungen haben wir als Kinder oder Jugendliche getroffen. Die erfolgreichen und scheinbar erfolgreichen Entscheidungen sind ein fester Bestandteil unserer Persönlichkeit – und zwar in Form von Glaubenssätzen.

Ich muss brav sein, um geliebt zu werden!

Glaubenssätze sind zum Beispiel: „Ich muss brav sein, um geliebt zu werden!“ Oder: „Ich muss perfekt sein, dann schaffe ich alles!“ Oder: „Wenn ich wütend bin, bekomme ich alles, was ich will!“ Diese Glaubenssätze können uns bewusst sein, aber wahrscheinlicher ist, dass sie in den Tiefen unseres Unterbewusstseins abgespeichert sind und von dort aus heimlich wirken – und damit unsere Persönlichkeit prägen.

Aber solche Glaubenssätze sind für uns als Erwachsene wenig hilfreich. Stellen Sie sich vor, dass Sie heute noch nach Ihrer Mama rufen, wenn Sie von Ihrem Chef zusammengefaltet werden. Das wäre albern.

“Krisen frei! Erfolgreich zurück zur Gelassenheit” ist erhältlich als Hörbuch auf CD und MP3-Download sowie als Taschenbuch und als E-Book.

   

Mehr Informationen finden Sie unter www.tausendschlau.com.

Die Beziehung zu den Beteiligten in einer Krise verbessern – aus: Krisen frei! von Harald Dill

Sind wir mit anderen Menschen im Gespräch, senden wir sehr viele und sehr unterschiedliche Botschaften aus. Wir kommunizieren immer auf zwei Ebenen: Auf der Sachebene, wo Fakten kommuniziert werden und auf der Beziehungsebene, wo es um die Vermittlung zwischenmenschlicher Inhalte geht.

Der Hase rennt…

Betrachten wir den Satz: „Der Hase rennt“. Der Sachinhalt ist offensichtlich und klar. Wenn wir diesen Satz lesen, gibt es keine Beziehungsebene. Das wird ganz anders, wenn wir diesen Satz in einem Gespräch hören. Auf einmal gibt die Art und Weise, wie der Satz ausgedrückt wird, viele zusätzliche Informationen preis. Das kann beispielsweise ein Ausdruck der Überraschung sein: „Der Hase rennt?!“ Es kann aber auch ein Appell sein, diesen Hasen zu fangen: „Der Hase rennt!“ Und vieles andere mehr. Wie wir diese Information wahrnehmen, verarbeiten und schließlich verstehen, das hängt von der Beziehung zueinander ab, wie man sich selbst wahrnimmt und was man von seinem Gegenüber erwartet.

Im alltäglichen Gespräch am Arbeitsplatz halten sich Sachebene und Beziehungsebene die Waage. Der Tenor liegt bei „wir wollen gemeinsam etwas erreichen“. Stehen sich zwei Menschen emotional sehr nahe, wie wir es beim Verliebtsein kennen, dann kann die Sachbotschaft komplett fehlen und es werden nur Beziehungshinweise ausgetauscht. Ein herrliches Gefühl…

Das kann so weit gehen, dass sich Menschen nur noch gegenseitig anschreien und beleidigen.

Sind die Standpunkte weit voneinander getrennt, werden auch irgendwann nur noch Beziehungshinweise ausgetauscht, jedoch mit negativem Vorzeichen: Die Beziehungsbotschaften drücken die Ablehnung des Anderen aus. Das kann so weit gehen, dass sich Menschen nur noch gegenseitig anschreien und beleidigen.

Wenn das Verliebtsein aufgehört hat und sich keine echte Liebe etabliert, dann kann eine Botschaft wie „Ich hasse Dich, Du bist unfähig“ nicht nur Ausdruck eines negativen Gefühls sein, sondern auch die Lösung des Konflikts rückt damit in weite Ferne.

Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich in einen Beziehungskonflikt mit Ihrem Vorgesetzten. In einem Meeting macht Ihr Vorgesetzter Sie gegenüber einem anwesenden Kunden lächerlich. Mit rhetorischen Fragen werden Sie in die Ecke gedrängt und als unfähig dargestellt.

Lassen Sie sich nicht verführen. Bleiben Sie ruhig und gelassen, wenn Ihr Gesprächspartner versucht, Sie in seinem Sinne zu manipulieren. Ich möchte Ihnen eine einfache Strategie vorstellen, die aus drei Schritten besteht, und mit der Sie Konflikte reduzieren und Beziehungen aktiv und produktiv halten können.

Der erste Schritt: Bleiben Sie ruhig und gelassen – immer. Das ist in 99 Prozent aller Situationen tatsächlich die beste Lösung. Geschickte Manipulations-Versuche, besonders von hierarchisch höher gestellten Personen, versetzen Menschen in Unruhe. Das erzeugt – beabsichtigt oder nicht – Panik und Stress…

“Krisen frei! Erfolgreich zurück zur Gelassenheit” ist erhältlich als Hörbuch auf CD und MP3-Download sowie als Taschenbuch und als E-Book.

   

Mehr Informationen finden Sie unter www.tausendschlau.com.

Es geht nicht ohne Stress – Schlusswort (aus: Stress frei! von Karin Wolf)

Stress wird es immer geben, mal mehr mal weniger. Das Leben ist für die meisten Menschen kein flacher Weg, sondern eine Wanderung, die gelegentlich durch unwegsames Gebiet führt und steile Anstiege mit sich bringt. Mit dem richtigen Schuhwerk und der passenden Ausrüstung geht es leichter.

Wir können viel tun, um glücklicher zu leben!

Ganz entscheidend ist, wie wir uns in entsprechenden Situationen verhalten, wie wir mit uns selbst umgehen und wie schnell wir merken, dass die eigene Grenze erreicht ist und dann auch entsprechend handeln. Die individuelle Stressbelastung hängt unter anderem davon ab, welche Möglichkeiten ein Mensch beherrscht um sich wieder in Balance zu bringen.

Wir alle können also selbst eine ganze Menge tun, um entspannter und glücklicher zu leben. Möglichkeiten gibt es genug und lernen kann das wirklich jeder. Manchmal geht es schneller, manchmal dauert es länger, am Ende aber steht immer Gesundheit und Lebensfreude…

Ich denke, der Stress von Außen wird in absehbarer Zeit nicht weniger werden. Wie anfangs schon gesagt, die Anforderungen werden weiter steigen, die Informationsflut wird zunehmen und um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir alle immer flexibler werden.

Das Prinzip der kleinen Schritte

Um so wichtiger ist es deshalb, dass Sie wissen, was Sie selbst für mehr Entspannung und Ausgeglichenheit tun können. Und noch ein kleiner Tipp: Gerade bei der Stressbewältigung gilt das Prinzip der kleinen Schritte. Überfordern Sie sich nicht, bauen Sie keinen Druck auf – den gibt es schon genug –  und versuchen Sie nicht alles auf einmal zu verändern. Eins nach dem anderen, Schritt für Schritt, mit Ihrem persönlichen Ziel vor Augen.

(aus “Stress frei – Wege zu Ruhe und Gelassenheit” von Karin Wolf)

Erhältlich als TaschenbuchE-BookMP3-Download und CD.

  

Mehr Informationen finden Sie unter www.tausendschlau.com.

Die akute Krisenintervention – aus: Krisen frei! von Harald Dill

Um eine Entscheidung zu treffen, benötigen Sie Alternativen. Die einfachste Form ist ein „Ja“ oder ein „Nein“. Oft steht diese Form bei leichten Entscheidungen, wie bei der Frage: Gehe ich heute Abend ins Kino? Ja oder nein? Bei komplexen Entscheidungen haben Sie mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Nehmen wir einmal an, Sie wollen Ihre Arbeitszeit reduzieren, dann haben Sie die Wahl zum Beispiel an vier Tagen in der Woche zu arbeiten. Eine weitere Alternative ist, statt acht Stunden nur noch fünf Stunden am Schreibtisch zu sitzen, oder im Monat drei Wochen zu arbeiten und in der vierten Woche frei zu haben. Welche Alternative ist die beste Lösung für Ihr Ziel „weniger zu arbeiten“?

Gestatten Sie sich jede noch so ausgefallene Idee und schreiben Sie diese auf Klebezettel.

Das hängt zum einen von Ihren anderen Zielen ab. Schreiben Sie sich eine Liste, welche Ziele Sie im Leben haben. Nutzen Sie die Technik des Brainstormings dazu: Gestatten Sie sich jede noch so ausgefallene Idee und schreiben Sie diese auf Klebezettel. Bewerten Sie zunächst nicht, was Sie gesponnen haben. Lassen Sie jedes Ziel, jeden Traum oder Wunsch zu. Hören Sie erst auf, wenn Sie eine Liste von circa 40 bis 50 Zielen notiert haben.

Sie schaffen es, der Chef des Unternehmens zu werden, in dem Sie gerade arbeiten…

Überlegen Sie anschließend, wie wichtig diese Ziele für Sie sind. Teilen Sie genauso nach Wichtigkeit ein, wie vorher bereits erläutert: Schreiben Sie auf jeden Klebezettel ein „A“ für sehr wichtig, „B“ für wichtig und „C“ für weniger wichtig. Ein Ziel von Ihnen kann zum Beispiel sein, im Beruf frei entscheiden zu können. Dafür gibt es zahlreiche, ganz unterschiedliche Lösungen: Sie schaffen es, der Chef des Unternehmens zu werden, in dem Sie gerade arbeiten oder Sie machen Karriere in einem anderen Unternehmen. Sie werden ein externen Zuarbeiter oder vielleicht sogar Ihr eigener Herr mit eigenem Betrieb.

Nun geht es darum, Ziele und mögliche Alternativen zu ordnen. Nehmen Sie einen großen Bogen Papier und malen Sie an den Rändern eine horizontale und vertikale Achse auf.

Auf die vertikale Achse kleben Sie die Ziele, die Sie im Leben haben (im Beispiel oben die Möglichkeit zur freien Entscheidung im Beruf). Auf der horizontalen Achse ordnen Sie die Alternativen an, die zur Auswahl stehen. Damit erhalten Sie eine so genannte Entscheidungsmatrix. Ein Beispiel finden Sie zum Herunterladen auf der Webseite des Verlags in der Leserecke unter www.tausendschlau.com.

“Krisen frei! Erfolgreich zurück zur Gelassenheit” ist erhältlich als Hörbuch auf CD und MP3-Download sowie als Taschenbuch und als E-Book.

   

Mehr Informationen finden Sie unter www.tausendschlau.com.

Essen: Das “wie” ist genauso wichtig wie das “was” – aus: Yoga. Wirkung. Wahrheit. Weisheit. von Claudia Scheiderer

Neben dem was wir zu uns nehmen, ist aber genauso wichtig, wie wir es zu uns nehmen: in Ruhe und langsam, mit Respekt und in Maßen – und nur, wenn wir wirklich Hunger haben. Denn wir essen, um zu leben und nicht umgekehrt.

Hören Sie in sich hinein!

Was uns gut tut, das finden wir am besten heraus, indem wir achtsam in uns hinein hören. Damit schulen wir auch unsere Achtsamkeit – ein ganz zentraler Punkt im Yoga. Beim Thema Essen können wir auch noch weitere yogische Lebensempfehlungen trainieren: das ist zum einen die Gewaltlosigkeit und zum anderen: Nicht-Stehlen, Maßhalten, Nicht-Horten, Reinheit, Zufriedenheit, Selbstdisziplin und Selbststudium. Sie beschreiben gleichzeitig die Stufen zum Glück auf dem achtstufigen Yoga-Pfad von Patanjali, auf den ich später noch eingehen werde.

Gerade bei unserem täglichen Brot wollen wir uns nicht einfach etwas aufs Butterbrot schmieren lassen.

Mit der Ernährung ist grundsätzlich ein sensibler Punkt in uns allen angesprochen. Gerade bei unserem täglichen Brot wollen wir uns nicht einfach etwas aufs Butterbrot schmieren lassen. Es fällt uns besonders schwer, Gewohnheiten abzulegen. Essen ist für uns einfach zentral – immerhin tun wir es meist mehrmals täglich. Aber genau aus diesem Grund ist es auch so zentral für unsere Gesundheit. Letztendlich ist unsere Ernährung der wichtigste Stellhebel zum krank oder gesund sein. Es ist unsere Entscheidung, in welche Richtung wir ihn umlegen.

(aus “Yoga – Wirkung. Wahrheit. Weisheit.” von Claudia Scheiderer)

Erhältlich als Taschenbuch und als E-Book.

 

Mehr Informationen finden Sie unter www.tausendschlau.com.

Der perfekte Erzähler: Ende gut, alles gut! – aus: Richtig gut erzählen! von Barbara Greiner-Burkert

Um ein Märchen zu einem wirklich guten Ende zu bringen, fehlt noch etwas ganz Entscheidendes: Der Bösewicht muss seine gerechte Strafe erhalten. Dies klingt für unsere Ohren vielleicht ein wenig überholt. Vielleicht fragen Sie sich, warum die Strafe gleich so heftig ausfallen muss. Wäre es nicht auch möglich, den Wolf in Gewahrsam zu nehmen und einer professionellen Täter-Therapie zu unterziehen, damit er zumindest die Chance erhält, ein anständiger Wolf zu werden? Vielleicht könnte er auch in den Zoo gebracht werden? Wäre dies im Sinne des Tierschutzes nicht angemessen?

Am Ende wirst du die Schwierigkeiten bewältigen und das Böse besiegen

Doch halt: wir haben es hier mit einem Märchen zu tun. Und da gehört die Bestrafung des Bösen unabdingbar dazu. Diese Bestrafung kann in den Märchen sehr oft mit der totalen Vernichtung gleichgesetzt werden. Dies muss auch so sein. Das Märchen vermittelt uns die Botschaft: Das Leben kann dich vor schwere Aufgaben stellen und dir kann Schlimmes widerfahren. Aber am Ende wirst du die Schwierigkeiten bewältigen und das Böse besiegen. Damit dieses hoffnungsbringende Bild sich festigen kann, können wir uns nicht auf halbe Sachen einlassen. Der Wolf als Verkörperung des Triebhaften, das uns verschlingen will, muss am Ende tot sein.

Der Schluss eines Märchens spielt beim Erzählen eine ganz wichtige Rolle.

Wenn wir uns nochmals vergegenwärtigen, dass es sich hier um eine Symbolebene und nicht um Tierquälerei handelt, wird das noch verständlicher. Der Schluss eines Märchens spielt beim Erzählen eine ganz wichtige Rolle. Dem Erzählenden muss es gelingen, seine Zuhörer in die Erlösung mitzunehmen und das Ende der Geschichte so eindrücklich zu gestalten, dass sich die positiven Bilder in ihm festsetzen können. Dazu ist es wichtig, sich beim Erzählen genügend Zeit zu lassen, denn in vielen Märchen kommt der Schluss ziemlich abrupt. Ein bis zwei Sätze, und das Märchen ist plötzlich zu Ende, ohne dass wir und unser Publikum es richtig mitbekommen haben. Führen Sie Ihre Zuhörer also langsam darauf hin.

Genießen Sie den Schluss!

Besonders wichtig ist: Genießen Sie den Schluss, spüren Sie die unbändige Freude der Geißlein, wenn der Bösewicht in den Brunnen gefallen ist und lassen Sie Ihr Publikum an dieser Freude teilhaben.

(aus “Richtig gut erzählen – Geschichten und Märchen gekonnt präsentieren” von Barbara Greiner-Burkert)

Erhältlich als Taschenbuch und als E-Book.

 

Mehr Informationen finden Sie unter www.tausendschlau.com.

Zitat über Leistungsfähigkeit und Intelligenz…

“Es ist nicht wichtig, ob man auf dem Kopf stehen kann. 
Viel wichtiger sind die Gedanken, die man im Kopf hat.”
– Claudia Scheiderer –

(aus “Yoga – Wirkung. Wahrheit. Weisheit.” von Claudia Scheiderer)

Erhältlich als Taschenbuch und als E-Book.

 

Mehr Informationen finden Sie unter www.tausendschlau.com.