Was ist das richtige Yoga für mich? aus: Yoga – Wirkung. Wahrheit. Weisheit. von Claudia Scheiderer

Letztendlich ist es Deine Entscheidung, welcher „Yoga-Schule“ Du den Vorzug gibst. Ob Dir das ursprüngliche und auf den Gesundheitsaspekt abzielende Sivananda-Yoga oder einer der westlichen Yoga-Stile mehr entsprechen – findest Du am besten selbst heraus. Alle „Yoga-Schulen“ bieten Probestunden an. Wichtig ist, dass Du Dich nach einer Yoga-Klasse besser und in Deiner Haut wohler fühlst und der Lehrer individuell auf Dich und Deine Bedürfnisse eingeht.

Du bist der Herr im Haus, nicht Dein Geist.

Gib Dir ein paar Monate Zeit – bis Du tiefergreifende Veränderungen an Dir feststellst. Die werden auf körperlicher und geistiger Ebene stattfinden. Auf Deinem Yoga-Weg unterlasse Zerstörerisches und übe Förderliches, also kultiviere Deine Verhaltensweisen. Zwinge Dich zu nichts und gehe ohne Ehrgeiz, aber mit Freude an die Sache. Vergleiche Dich nicht mit den anderen. Fühle in Dich, in Deinen Körper. Höre auf Deinen Körper. Schmerz zum Beispiel ist ein ehrliches Zeichen, das Du nicht ignorieren solltest. Gehst Du darüber hinweg, läufst Du Gefahr, Dich ernsthaft zu verletzten. Sagt aber Dein Geist: ich habe keine Lust mehr, dann übe weiter. Denke daran: Du bist der Herr im Haus, nicht Dein Geist.

(aus “Yoga – Wirkung. Wahrheit. Weisheit.” von Claudia Scheiderer)

Erhältlich als Taschenbuch und als E-Book.

 

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Aller Anfang… Die Geburt des Yoga – aus: Yoga. Wirkung. Wahrheit. Weisheit. von Claudia Scheiderer

Die Anfänge des Yoga zu bestimmen, ist nicht leicht. Es existieren unterschiedlichste Aussagen dazu, wann Yoga das erste Mal aufgetaucht sein soll. Die einen lassen Yoga 7.000 bis 5.000 Jahre vor Christus mit dem Vedischen Zeitalter beginnen. Das würde bedeuten, dass die ersten Spuren bereits auf die vorarische Indus-Kultur – also in der Jungsteinzeit angesiedelt – zurück gehen. Andere wiederum schreiben Yoga erst den Indo-Ariern zu, die ab 1.500 vor Christus große Teile Nordindiens erobert haben.

Yoga bedeutet Joch!

Nicht zu verleugnen ist die Ähnlichkeit des Wortes Yoga mit den Eroberern. Mit ihren Streitwägen und Pferden beeindruckten sie die heimische Bevölkerung. Schnell tauchte der Vergleich der fünf Sinne mit fünf vor einen Wagen gespannten Pferden auf. Wobei der Wagen den Körper und der Geist den Wagenlenker symbolisiert. Yoga heißt in der ursprünglichen Übersetzung Gespann oder auch Joch und etwas weiter gefasst – wie in der Einleitung erwähnt – sich vereinen oder Einheit. Aber ob damit belegt ist, dass die arischen Stämme deswegen Yoga als Kulturgut mitgebracht haben, sei mal dahin gestellt.

Yoga ist eine Ekstase-Technik!

Auf jeden Fall taucht Yoga in Ansätzen in den Veden auf. Die Veden sind die ältesten verfügbaren indischen Schriften, die um 1.000 vor Christus aufgeschrieben wurden, aber wohl schon einige tausend Jahre älter sind. Auch der Ayurveda ist ein Bestandteil der Veden. Sie lassen darauf schließen, dass Yoga in der Frühzeit viel mit Ritualen und Ekstase-Techniken zu tun hatte. Die Veden gelten deshalb auch als eine Art göttliche Offenbarung, von Priestern in tiefer Meditation empfangen. Darum und auch um ein Herrschaftswissen aufrecht zu erhalten, durften sie lange Zeit nicht aufgeschrieben werden. Veda wird einfach mit Wissen übersetzt. Auch Yoga war lange Zeit eine Geheimlehre – man wusste wohl schon damals von seiner revolutionären Sprengkraft.

(aus “Yoga – Wirkung. Wahrheit. Weisheit.” von Claudia Scheiderer)

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Das fünfte Klesha – oder: Die Angst vor dem Tod – aus: Yoga – Wirkung. Wahrheit. Weisheit. von Claudia Scheiderer

Das fünfte Klesha ist das stärkste und das am schwierigsten zu überwindende. Es ist die diffuse Todesangst und das Klesha, das am tiefsten in uns verwurzelt ist. In endgültiger Konsequenz verbirgt sich hinter jeder alltäglichen Angst die Angst vor dem Tod. Denn niemand weiß, was nach dem Tod mit uns passiert. Aber weil auch unser alltägliches Leben genug Anlass bietet, sich ständig zu ängstigen, münzen wir unsere Todesangst in alltägliche Ängste um: Wir haben Angst vor Veränderung in unserem Leben, vor Ablehnung oder Konflikten, vor Krankheit, Arbeitslosigkeit usw.

Angst lähmt!

Dabei muss Angst gar nicht unbedingt auf einer Erfahrung basieren – oft ist es einfach nur die Annahme, dass etwas schief laufen könnte. Unsere Angstbereitschaft wird durch das Leben an sich, das sich ja unaufhörlich wandelt, ständig am Leben gehalten. Aber nicht nur unangenehme Sachen, die uns jederzeit treffen können, machen uns Angst. Auch die möglichen Konsequenzen, wenn wir unsere Bedürfnisse formulieren oder unsere eigenen Grenzen klar machen würden, flößen uns Angst ein: Immerhin könnten wir damit auf Ablehnung oder Ausgrenzung stoßen. Deshalb leben wir oftmals in Kompromissen, um den vermeintlichen Frieden nicht zu stören.

Angst lässt sich nicht einfach verdrängen!

Aber Angst lähmt. Sie lähmt unseren Geist und damit unser gesamtes Handeln. Durch unsere Angst können wir gar nicht mehr klar denken, weil sie uns in regelrechte Panik versetzt. Angst ist, wie auch der Volksmund weiß, ein schlechter Ratgeber und hilft uns sicher nicht beim Lösen unserer Probleme. Deshalb sollten wir unseren Ängsten mit höchster Wachsamkeit begegnen, damit sie uns nicht kontrollieren. Aber Achtung: Angst lässt sich nicht verdrängen – besser ist, sie einfach zu akzeptieren – nach dem wir sie identifiziert und ihr klar in die Augen geblickt haben. So verlieren wir am ehesten die Angst vor der Angst.

Doch keine Angst vor übertriebenen Erwartungen. Patanjali weiß auch, dass sich keines dieser Hindernisse jemals ganz beseitigen lässt. Aber der bewusste Umgang mit ihnen hilft, sie abzuschwächen.

(aus “Yoga – Wirkung. Wahrheit. Weisheit.” von Claudia Scheiderer)

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Weisheit im Alter?! aus: Yoga – Wirkung. Weisheit. Wahrheit. von Claudia Scheiderer

Was etwa macht Altersweisheit aus? Als eine Art Hingabe an das Leben, kommt sie ohne Urteile aus. Ein altersweiser Mensch hat das Leben so wie es ist, voll und ganz angenommen. Aus Einsicht durch langjährige – wahrscheinlich schmerzhafte – Erfahrung, dass sich das Leben nicht nach unseren Vorstellungen richtet. Das Resultat: Wunschlos glücklich. Aber weshalb sollten wir damit bis zum Alter warten?

Die Dinge im Leben so sein und kommen zu lassen, wie sie sind, das gelingt uns leichter, wenn wir uns nicht länger mit ihnen identifizieren. Damit werden auch unsere Verlustängste weniger. Denn sie sind Begleiterscheinungen unserer Identifikationen: Mein Pferd, meine Frau oder mein Mann, mein Haus, meine Arbeit – aber alles Haben gehört der Katz bzw. dem Ego. Weil es vergeht. Wir haben aber nicht, sondern von unserem eigentlichen Wesen her, sind wir. Deswegen heißt es ja auch: Ich bin! und nicht Ich habe! Denn unser Hab und Gut vergeht. Genauso unser Körper, unser Geist und unsere Gedanken. Und trotzdem werden wir bleiben. Es bleibt unser unvergänglicher Anteil. Etwas, das immer da sein wird – auch über den Tod hinaus. Wir können es als unsterbliches Selbst oder Seele bezeichnen. Das ist unsere eigentliche, unsere wahre Natur.

Solange wir uns jedoch mit unserem Verstand identifizieren, beziehen wir unser Selbstgefühl von außen.

Wir beziehen das Gefühl, wer wir eigentlich sind aus unserer Rolle in der Gesellschaft, unserem Besitz, unserem Aussehen, unserem Erfolg oder unserem Scheitern. Wir identifizieren uns mit den Dingen, die wir haben. Aber das sind brüchige Glücksrepräsentanten, weil sie vorübergehen. Das falsche, vom Verstand geschaffene Selbst, das Ego, fühlt sich deshalb sehr verletzlich. Es ist ständig auf der Suche nach Bestätigung, ohne dabei jemals zufrieden zu sein. Nichts wird jemals ausreichen, um ihm dauernde Erfüllung zu verschaffen. Kaum ist es bei einem Ziel angekommen, will es schon das nächste in Angriff nehmen. Heute bin ich Abteilungsleiter und in fünf Jahren will ich Hauptabteilungsleiter werden usw.

(aus “Yoga – Wirkung. Wahrheit. Weisheit.” von Claudia Scheiderer)

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Progressive Muskelentspannung (PMR) sofort zum Mitmachen – aus: Stress frei! von Karin Wolf

Probieren Sie die Progressive Muskelentspannung einfach spontan aus:

Legen Sie Ihre Stirn in Falten, kräuseln Sie die Stirn und halten Sie die Spannung für ein paar Sekunden. Versuchen Sie dabei ruhig weiterzuatmen und den Rest des Körpers ganz locker zu lassen. Mit dem nächste Ausatmen lassen sie LOS. Was spüren Sie? Wie fühlt sich Ihre Stirn, das gesamte Gesicht, an? Spüren Sie, wie Ihr Gesicht ganz glatt wird und die Spannung langsam nachlässt? Und den Unterschied zwischen der Anspannung vorhin und der Entspannung jetzt?

PMR eignet sich besonders gut als Einstieg in die Entspannungsverfahren, weil es leicht und schnell zu lernen ist. Das Erfolgserlebnis stellt sich ziemlich schnell ein. Außerdem empfinden es viele Menschen anfangs als sehr angenehm, wenn sie motorisch gefordert sind. Später gelingt dann die Entspannung nur durch den Gedanken daran. Auch Menschen, die kein gutes visuelles Vorstellungsvermögen haben und natürlich auch Kinder und Jugendliche haben mit PMR einen guten Einstieg in die gezielte Entspannung.

Geeignet ist das Verfahren unter anderem zum Abbau starker innerer Spannungszustände bei Ängsten – Prüfungsangst oder Angst vor dem Fliegen – ,Schlafstörungen, Schmerzen, aber auch bei stressbedingten Beschwerden, oder einfach nur zur Entspannung. Nicht geeignet ist PMR für Menschen mit schweren Depressionen und Psychosen und einer spezielle Form des Asthmas („small airway astma“).

(aus “Stress frei – Wege zu Ruhe und Gelassenheit” von Karin Wolf)

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Lampenfieber und die richtigen Rezepte dagegen – aus: Richtig gut erzählen! von Barbara Greiner-Burkert

Vielleicht wundern Sie sich jetzt, wenn ich sage, dass Lampenfieber gar nicht so schlimm ist, wie man gemeinhin immer denkt. Ich finde Lampenfieber hin und wieder sogar sehr hilfreich. Es versorgt mich mit genügend Adrenalin, um voll präsent zu sein und bewahrt mich davor, einen Auftritt auf die leichte Schulter zu nehmen. Mit zunehmender Erzählerfahrung ging es mir bisweilen so, dass ich dachte: „Ach, den Auftritt schaffst Du auch ohne Proben. Du hast diese Geschichten schließlich schon oft genug erzählt.“ Diese Haltung kann jedoch leicht dazu führen, dass man anfängt zu schludern und beim Erzählen nicht ganz und gar bei der Sache ist.

Lampenfieber ist Dein Freund!

Also sehen Sie Ihr Lampenfieber nicht als Feind, sondern nutzen Sie es, um ganz besonders gut zu erzählen. Dafür müssen Sie es lediglich so gut in den Griff bekommen, dass es Sie nicht behindern kann.

Dabei helfen Ihnen zum einen die Körper-, Atem- und Stimmübungen, die ich Ihnen im Vorfeld beschrieben habe, und die Sie vor einem Auftritt durchführen können. Zum anderen hilft Ihnen Ihre innere Einstellung zu Ihrer Rolle als Erzählerin oder Erzähler und zu Ihrem Publikum. Darüber hinaus sind alle Körper- und Atemübungen gut geeignet, die Ihnen helfen sich zu erden, um vor dem Auftritt etwas ruhiger zu werden.

Sie sind der König!

Erinnern Sie sich noch daran, wie Sie in die Rolle des weisen Königs geschlüpft sind? Dieses Bild halte ich ebenfalls für sehr hilfreich, um gestärkt in einen Auftritt zu gehen. Um sich dieses Bild zu vergegenwärtigen, nehmen Sie Ihre Erzählhaltung ein und schließen die Augen. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren Atem und atmen Sie einige Male in Ihrem eigenen Rhythmus ein und aus. Stellen Sie sich nun eine Krone auf Ihrem Kopf vor und einen roten samtenen Königsmantel, den Sie um Ihre Schultern tragen. Sie sind der König, Sie sind die Königin. Ihr Königsmantel schützt Sie und Ihre Krone verleiht Ihnen Würde. Stellen Sie sich nun vor, wie Ihr gesamter Hofstaat hinter Ihnen steht und Sie unterstützt. Sie können sich auch einzelne reale Menschen in Ihrem Hofstaat vorstellen, von denen Sie sich gestärkt und unterstützt fühlen und die Sie jetzt gerade gerne bei sich hätten.

(aus “Richtig gut erzählen – Geschichten und Märchen gekonnt präsentieren” von Barbara Greiner-Burkert)

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Yoga hält jung (und macht jung)! aus: Yoga – Wirkung. Weisheit. Wahrheit. von Claudia Scheiderer

Yoga-Übende werden meist jünger eingeschätzt als sie tatsächlich sind. Und sie fühlen sich auch so. Das liegt natürlich zum Einen schlicht und ergreifend daran, dass sie ihren Körper pflegen und gesund leben – das heißt, sie rauchen nicht, trinken keinen Alkohol oder zumindest wenig und sie ernähren sich gesund. Grundsätzlich gilt: Lebensfaktoren, die bestimmte Krankheiten auslösen, beschleunigen auch den Alterungsprozess. Kranksein macht alt – weil es den Körper belastet und nicht in seinem natürlichen Gleichgewicht belässt.

Kranksein macht alt!

Zum anderen haben Yoga-Übende meistens auch eine positive innere Haltung, sprich, ein fröhliches Gemüt, weil sie das Leben nehmen wie es ist. „Ein fröhliches Herz tut dem Leibe wohl, aber ein niedergeschlagener Geist lässt das Gebein verdorren“ steht im Alten Testament. Mit Humor wiederum lässt sich dann auch ganz gelassen ertragen, dass unser Gestell – trotz Asanas – irgendwann klapprig wird.

Denn Yoga mag zwar als Jungbrunnen durchgehen, aber vor dem Alter kann es uns natürlich nicht bewahren. Mit Yoga werden wir nur anders und langsamer alt. Um gelassen alt werden zu können, spielt auch unsere Vorstellung davon eine große Rolle. Wie stellen wir uns einen Mensch mit 70, 80, 90 Jahren vor? Tattrig, vergesslich und mit zahlreichen körperlichen Leiden geschlagen? Das Bild, das wir haben, wird irgendwann auch bei uns wahr werden. Weil wir es so und nicht anders erwarten. Wir sind, meist ohne es zu bemerken, ein Produkt ständiger Programmierung durch andere: Eltern, Freunde und Medien. Sie beeinflussen die Weise, wie wir denken und was wir für möglich halten. Diesen Aspekt führt uns Patanjali in seinem achtstufigen Yoga-Pfad auch noch einmal genau vor Augen – aber dazu kommen wir später noch.

(aus “Yoga – Wirkung. Wahrheit. Weisheit.” von Claudia Scheiderer)

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Autogenes Training gegen Stress – aus: Stress frei! von Karin Wolf

Im Autogenen Training gibt es Formeln, die der Übende sich selbst vorspricht und sich gleichzeitig vorstellt. Zum Beispiel: Ich bin ganz ruhig, Arme und Beine sind angenehm schwer, Arme und Beine sind angenehm warm, und so weiter. Es gibt beim Autogenen Training eine Anfängerstufe mit den Grundübungen Ruhe, Schwere, Wärme und den Organübungen. Dann folgt die Stufe für Fortgeschrittene, in der mit Leitsätzen gearbeitet wird: das heißt, dass Sie zu den allgemeinen Formeln des Autogenen Trainings eigene Formeln entwickeln, um persönliche Ziele oder Eigenschaften zu erreichen.

In Österreich ist die Oberstufe des Autogenen Trainings eine anerkannte Form der Psychotherapie

Danach folgt die Oberstufe des Autogenen Trainings. Hier wird in tiefer Selbstversenkung an persönlichen Themen gearbeitet, sozusagen darüber meditiert. In der Entspannung auftauchende Bilder, Farben und Objekte werden auf tiefenpsychologischer Grundlage gedeutet, analysiert und führen zu tiefen Einsichten über die eigene Persönlichkeit. Übrigens: In Österreich ist die Oberstufe des Autogenen Trainings eine anerkannte Form der Psychotherapie. Autogenes Training kann also viel mehr als nur Entspannung. Während die Grundstufe überwiegend die Entspannung zum Ziel hat, geht es bei der Fortgeschrittenen- und Oberstufe auch um Persönlichkeitsentwicklung.

Autogenes Training kann jeder lernen, der sich konzentrieren kann und Lust dazu hat. Ausgenommen sind lediglich Menschen mit akuten Depressionen und schweren Psychosen. Indikationen dafür sind stressbedingte Beschwerden, Schlafstörungen, Nervosität, Prüfungsangst, Tinnitus, Hörsturz, Angst- und Panikattacken, und so weiter. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie am besten vorher Ihren Hausarzt.

Autogenes Training ist sogar für Kinder geeignet!

Autogenes Training lässt sich etwa ab dem fünften Lebensjahr erlernen. Für Kinder gibt es sogar eine kindgerechte spielerische Form. Genau wie die PMR ist auch das Autogene Training eine wissenschaftlich sehr genau untersuchte und in der Wirksamkeit bestätigte Methode. Auch dazu finden Sie interessante Links am Ende des E-Books.

(aus “Stress frei – Wege zu Ruhe und Gelassenheit” von Karin Wolf)

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Meditation als Lebenseinstellung – aus: Stress frei! von Karin Wolf

Auf der anderen Seite sind Meditation und Achtsamkeit eine Lebenseinstellung. Irgendwann macht man den ersten Schritt und geht diesen Weg dann in seinem eigenen Tempo weiter. In der Wirkung ist Meditation unschlagbar. Die Bandbreite reicht von Stressbewältigung, über die Stärkung des Immunsystems, dem besseren Umgang mit gesundheitlichen Problemen, bis über die Persönlichkeitsentwicklung. Es lohnt sich auf alle Fälle, diese Methode auszuprobieren.

Konzentrieren Sie sich für die nächsten Minuten nur auf Ihren Atem

Machen Sie diese kleine Übung am besten gleich mit: Suchen Sie sich einen ruhigen Ort und konzentrieren Sie sich für die nächsten drei bis fünf Minuten nur auf Ihren Atem. Spüren Sie in Ihren Körper hinein und finden Sie heraus, wo Sie den Atem am besten spüren. Vielleicht an der Bauchdecke, an den Nasenflügeln, an  den Lungenspitzen oder unter dem Schlüsselbein?

Bleiben Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit an dieser Stelle des Körpers und nehmen Sie die Bewegungen des Atems war. Versuchen Sie mit Ihren Gedanken nur beim Atem zu bleiben. Wenn sich andere Gedanken dazwischen schieben, registrieren Sie das wertfrei und kehren in Ruhe zum Atem zurück. Am Ende öffnen Sie langsam Ihre Augen.

Wie geht es Ihnen jetzt? Wie fühlen Sie sich?

(aus “Stress frei – Wege zu Ruhe und Gelassenheit” von Karin Wolf)

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Der Ton macht Musik: Stimme und Stimmübungen – aus: Richtig gut erzählen! von Barbara Greiner-Burkert

Stimme erzeugt Stimmung – sowohl positive als auch negative. Untersuchungen haben ergeben, dass die Wirkung eines Auftritts zu 55 Prozent durch die Körpersprache, zu 38 % durch die Stimme und die Sprechweise und nur zu 7 % durch den Inhalt beeinflusst wird. Neben der Körperhaltung ist also die Stimme wesentlich für den Erfolg Ihrer Präsentation. Von Bedeutung sind dabei Lautstärke, Sprechtempo, Pausen, Betonung, Stimmmelodie, Artikulation und Dynamik.

Achten Sie darauf, laut genug zu sprechen. Oft genügt es, mit einem Spannungsbogen zu sprechen. Dabei müssen Sie Ihre Lautstärke nicht steigern, sondern sich lediglich vorstellen, dass Sie mit Ihrer Stimme auch noch die Person erreichen wollen, die sich am weitesten weg von Ihnen befindet.

Sie können dazu folgende Übung machen: Konzentrieren Sie sich auf einen Punkt, der sich ungefähr fünf Meter von Ihnen entfernt befindet. Dies kann eine Wand, ein Schrank oder ähnliches sein.

Sprechen Sie nun einen harten Konsonanten wie „p“ oder „t“. Stellen Sie sich dabei vor, wie Sie diesen Konsonanten aus Ihrem Mund heraus schleudern und er mit Schwung auf dem anvisierten Punkt landet. Nun wiederholen Sie diese Übung mit ganzen Wörtern, wie beispielsweise „Pling!“ „Peng!“ „Wumm!“

(aus “Richtig gut erzählen – Geschichten und Märchen gekonnt präsentieren” von Barbara Greiner-Burkert)

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