Zitat über Körper, Selbstbewusstsein, Leben und dessen Sinn…

“Was nützt uns das schnellste und schönste Auto, 
wenn wir damit ständig gegen die Wand fahren?”
– Claudia Scheiderer –  

(aus “Yoga – Wirkung. Wahrheit. Weisheit.” von Claudia Scheiderer)

Erhältlich als Taschenbuch und als E-Book.

 

Mehr Informationen finden Sie unter www.tausendschlau.com.

Improvisation und eigene Geschichten – aus: Richtig gut erzählen! von Barbara Greiner-Burkert

Nachdem sich dieses Buch bisher damit beschäftigt hat, wie es Ihnen gelingt, eine bereits existierende Geschichte frei zu erzählen, möchte ich zum Abschluss noch kurz auf das Improvisieren und Erfinden eigener Geschichten eingehen.

Eine Geschichte aus dem Moment heraus zu kreieren, ist gar nicht so schwer. Das Wichtigste dabei ist, dass Sie einen Spannungsbogen aufbauen und halten und das Leitmotiv, den „roten Faden“, nicht verlieren.

Helden müssen Aufgaben lösen – am besten unmögliche!

Eine Geschichte ist in den meisten Fällen nach einem bestimmten Muster aufgebaut: Zuerst wird die Ausgangssituation geschildert. Der „Held“ oder die „Heldin“ der Geschichte wird vorgestellt und das Umfeld beschrieben. Nun braucht der Held ein Anliegen, einen Herzenswunsch oder eine Aufgabe, die er lösen muss. Er braucht einen Grund, seine Ausgangssituation zu verlassen. Dieses Anliegen muss so beschrieben werden, dass das Publikum nachvollziehen kann, was unseren Helden oder unsere Heldin umtreibt. Nun beginnt der Held nach Lösungen für sein Anliegen zu suchen.

Auch Helden haben Helfer!

Dabei kann er sich auf eine Reise begeben, dies ist aber nicht zwingend notwendig. Ganz bestimmt aber werden dem Helden Steine in den Weg gelegt, oder ein Gegenspieler taucht auf, der seine Pläne durchkreuzen will. Die Situation spitzt sich zu und nur mit viel Mut, List und vielleicht auch Glück, gelingt es unserem Helden, die Stolpersteine aus dem Weg zu räumen. Er schafft es, alle Aufgaben zu lösen und seinen Widersacher zu besiegen. Im Märchen bekommt er dabei oft Hilfe von einer Helferfigur, die ihm mit Rat und Tat zur Seite steht. Andere Helden werden mit magischen Gegenständen ausgestattet, die ihnen bei der Bewältigung ihrer Aufgaben helfen. Wenn sich alles zum Guten zu wenden scheint, tritt manchmal nochmals ein unvorhergesehenes Problem oder eine tragische Wendung der Geschichte ein. Doch auch diese überwindet unser Held und am Ende der Geschichte steht die glückliche Heimkehr oder, wie es in vielen Märchen der Fall ist, eine Hochzeit.

(aus “Richtig gut erzählen – Geschichten und Märchen gekonnt präsentieren” von Barbara Greiner-Burkert)

Erhältlich als Taschenbuch und als E-Book.

 

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Zitat über Geschmack, Genuss, Bedürfnis, Nahrung und Essen…

“Unser Körper will Geschmack; 
Nahrung allein reicht ihm nicht.”
– Claudia Scheiderer –  

(aus “Yoga – Wirkung. Wahrheit. Weisheit.” von Claudia Scheiderer)

Erhältlich als Taschenbuch und als E-Book.

 

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Krisen entstehen aus nicht getroffenen Entscheidungen (Schlusswort) – aus: Krisen frei! von Harald Dill

Eine Krise besteht aus einer nicht getroffenen Entscheidung und einem schweren Konflikt der dahinter steht. Konflikte haben ihren Ursprung in einer gestörten Beziehung. Diese Beziehung kann in einem Menschen selbst liegen. Die meisten dieser Störungen bestehen jedoch aus meiner Erfahrung zwischen zwei Menschen – wie Sie bereits gesehen haben, nicht selten zwischen Ihnen und Ihrem Chef, aber auch zwischen Freunden, Partnern und Familienangehörigen.

Klare Ziele ebnen den Weg!

Klare Ziele ebnen den Weg und erleichtern es, Krisen nachhaltig zu lösen. Ziele sind jedoch nicht der Weg selbst. Der Weg, den wir zu gehen haben, liegt in uns. In schwierigen Momenten ist es besser, nicht zu sehr an das Ziel zu denken. Denken Sie vor allem darüber nach, was zu tun ist, um dieses Ziel zu erreichen.

Millionär werden?

Kennen Sie die Geschichte von dem Mann, der jeden Abend betet, Lottomillionär zu werden? Aber er wird es nicht und er betet und bettelt immer heftiger. Bis er eines Abends eine Stimme hört, die zu ihm sagt: “Du musst schon einen Spielschein ausfüllen.” Aber Scherz beiseite! 

Die Angst vor dem Verlieren treibt viele Menschen in die Passivität.

Die Bhagavadgita, ein Buch im hinduistischen Schöpfungs-Epos Mahabarata, beschäftigt sich damit, wie wir dem Leben einen Sinn geben können. In diesem Buch berät Gott Arjuna, den Helden der Geschichte. Arjuna hatte Gewissensbisse, seinen Überlebens-Kampf zu führen. Dies ist der Kampf, den wir alle täglich führen. Ein innerer Kampf zwischen unseren Werten und Haltungen. Diese Werte und Haltungen werden in Bhagavadgita als zwei feindliche Heere beschrieben. Das Handeln ist die Art und Weise wie wir diesen Kampf in uns bestreiten. Gott sagte zu Arjuna: „Hafte Dich nicht an die Ergebnisse Deines Handelns. Durch dieses Anhaften erschaffst Du Dein eigenes Leid.“ Die Angst vor dem Verlieren treibt viele Menschen in die Passivität. Aber gerade durch dieses passive Verhalten werden die meisten Krisen erst richtig angefacht. “Krisen frei! Erfolgreich zurück zur Gelassenheit” ist erhältlich als Hörbuch auf CD und MP3-Download sowie als Taschenbuch und als E-Book.     Mehr Informationen finden Sie unter www.tausendschlau.com.

Lampenfieber und die richtigen Rezepte dagegen – aus: Richtig gut erzählen! von Barbara Greiner-Burkert

Vielleicht wundern Sie sich jetzt, wenn ich sage, dass Lampenfieber gar nicht so schlimm ist, wie man gemeinhin immer denkt. Ich finde Lampenfieber hin und wieder sogar sehr hilfreich. Es versorgt mich mit genügend Adrenalin, um voll präsent zu sein und bewahrt mich davor, einen Auftritt auf die leichte Schulter zu nehmen. Mit zunehmender Erzählerfahrung ging es mir bisweilen so, dass ich dachte: „Ach, den Auftritt schaffst Du auch ohne Proben. Du hast diese Geschichten schließlich schon oft genug erzählt.“ Diese Haltung kann jedoch leicht dazu führen, dass man anfängt zu schludern und beim Erzählen nicht ganz und gar bei der Sache ist.

Lampenfieber ist Dein Freund!

Also sehen Sie Ihr Lampenfieber nicht als Feind, sondern nutzen Sie es, um ganz besonders gut zu erzählen. Dafür müssen Sie es lediglich so gut in den Griff bekommen, dass es Sie nicht behindern kann.

Dabei helfen Ihnen zum einen die Körper-, Atem- und Stimmübungen, die ich Ihnen im Vorfeld beschrieben habe, und die Sie vor einem Auftritt durchführen können. Zum anderen hilft Ihnen Ihre innere Einstellung zu Ihrer Rolle als Erzählerin oder Erzähler und zu Ihrem Publikum. Darüber hinaus sind alle Körper- und Atemübungen gut geeignet, die Ihnen helfen sich zu erden, um vor dem Auftritt etwas ruhiger zu werden.

Sie sind der König!

Erinnern Sie sich noch daran, wie Sie in die Rolle des weisen Königs geschlüpft sind? Dieses Bild halte ich ebenfalls für sehr hilfreich, um gestärkt in einen Auftritt zu gehen. Um sich dieses Bild zu vergegenwärtigen, nehmen Sie Ihre Erzählhaltung ein und schließen die Augen. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren Atem und atmen Sie einige Male in Ihrem eigenen Rhythmus ein und aus. Stellen Sie sich nun eine Krone auf Ihrem Kopf vor und einen roten samtenen Königsmantel, den Sie um Ihre Schultern tragen. Sie sind der König, Sie sind die Königin. Ihr Königsmantel schützt Sie und Ihre Krone verleiht Ihnen Würde. Stellen Sie sich nun vor, wie Ihr gesamter Hofstaat hinter Ihnen steht und Sie unterstützt. Sie können sich auch einzelne reale Menschen in Ihrem Hofstaat vorstellen, von denen Sie sich gestärkt und unterstützt fühlen und die Sie jetzt gerade gerne bei sich hätten.

(aus “Richtig gut erzählen – Geschichten und Märchen gekonnt präsentieren” von Barbara Greiner-Burkert)

Erhältlich als Taschenbuch und als E-Book.

 

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Den Konflikt hinter der Krise identifizieren – aus: Krisen frei! von Harald Dill

„Sie sind unfähig!“ Was würde das bei Ihnen auslösen, wenn Ihr Chef Sie so anbellt? Greifen Sie ihn an? Rechtfertigen Sie Ihr Verhalten oder werden Sie gar stumm?

Wir Menschen tragen immer noch unsere Vorfahren mit uns herum.

Wenn Sie ausrasten, dann ist das nicht unbedingt eine unnatürliche Reaktion. Wir Menschen tragen immer noch unsere Vorfahren mit uns herum. Der Urmensch musste in der Wildnis überleben. Er war nicht nur Jäger, er war auch Beute. Schnelles Handeln war für ihn überlebensnotwendig: Wenn ein hungriger Tiger vor ihm stand, war keine Zeit zum Diskutieren und nicht einmal zum Überlegen. Dieses Programm läuft noch heute in uns ab, wenn wir uns in die Ecke gedrängt fühlen: Hier der Reiz, dort die Reaktion. In Stress-Situationen finden Reiz und Reaktion nahezu gleichzeitig statt. Solche Affekt-Reaktionen haben den Vorteil, dass Sie sich augenblicklich Luft machen und angestaute Aggressionen abbauen. Sie haben aber ganz klar den Nachteil, dass Sie sich danach vielleicht nach einem neuen Job umsehen müssen.

Schauen wir genauer hin, erkennen wir zwischen Reiz und Reaktion eine Beziehung. Diese Beziehung ergibt sich aus den Erfahrungen, die wir gemacht haben und den Entscheidungen, die wir bisher in unserem Leben treffen mussten.

Entscheidungen, die zum Erfolg führen, speichern wir als nützlich ab. Diese setzen wir fortan als unser persönliches Erfolgsrezept in ähnlichen Situationen ein. Dabei ist es nebensächlich, ob wir damit tatsächlich jemals Erfolg hatten. Viele ursprüngliche Entscheidungen haben wir als Kinder oder Jugendliche getroffen. Die erfolgreichen und scheinbar erfolgreichen Entscheidungen sind ein fester Bestandteil unserer Persönlichkeit – und zwar in Form von Glaubenssätzen.

Ich muss brav sein, um geliebt zu werden!

Glaubenssätze sind zum Beispiel: „Ich muss brav sein, um geliebt zu werden!“ Oder: „Ich muss perfekt sein, dann schaffe ich alles!“ Oder: „Wenn ich wütend bin, bekomme ich alles, was ich will!“ Diese Glaubenssätze können uns bewusst sein, aber wahrscheinlicher ist, dass sie in den Tiefen unseres Unterbewusstseins abgespeichert sind und von dort aus heimlich wirken – und damit unsere Persönlichkeit prägen.

Aber solche Glaubenssätze sind für uns als Erwachsene wenig hilfreich. Stellen Sie sich vor, dass Sie heute noch nach Ihrer Mama rufen, wenn Sie von Ihrem Chef zusammengefaltet werden. Das wäre albern.

“Krisen frei! Erfolgreich zurück zur Gelassenheit” ist erhältlich als Hörbuch auf CD und MP3-Download sowie als Taschenbuch und als E-Book.

   

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Wo und wie kann man Entspannungsverfahren lernen? – aus: Stress frei! von Karin Wolf

Alle drei Techniken sind übende Verfahren. Das heißt, sie müssen anfangs täglich geübt werden. Am besten gelingt der Einstieg mit einem erfahrenen Trainer oder Therapeuten, in Gruppen oder Einzeltrainings.

Es sollte immer in mehreren aufeinanderfolgenden Terminen geübt werden.

Das Üben in der Gruppe oder in Kursen kann besonders hilfreich sein, weil man auch von den anderen Teilnehmern lernen kann, wie sie mit auftretenden Hindernissen umgehen. Zugleich ist es oft sehr entlastend, wenn man feststellt, dass andere Menschen genau die gleichen Probleme haben wie man selbst. Wer seine Termine lieber individuell planen möchte, kann Entspannung natürlich auch in Einzelstunden lernen. Egal ob Einzeltraining oder Kurs, es sollte immer in mehreren aufeinanderfolgenden Terminen geübt werden, denn nur über die Übung ist ein Entspannungsverfahren erlernbar. Es gibt viele verschiedene Kursangebote an Volkshochschulen, in psychologischen Praxen und bei Entspannungstherapeuten.

Auch die Qualifikation des Trainers und Therapeuten ist wichtig.

Achten Sie auf alle Fälle auf die Gruppengröße, sie sollte fünf bis acht Personen nicht überschreiten. Studien bestätigen, dass der Transfer in den Alltag umso besser gelingt, je kleiner die Gruppe ist. Auch die Qualifikation des Trainers und Therapeuten ist wichtig. Fragen Sie gegebenenfalls nach und überlegen Sie, was Sie mit dem Entspannungstraining erreichen wollen. Bei körperlichen oder psychischen Beschwerden braucht es eventuell einen anderen Therapeuten, als wenn jemand nur präventiv ein Entspannungsverfahren lernen möchte.

(aus “Stress frei – Wege zu Ruhe und Gelassenheit” von Karin Wolf)

Erhältlich als TaschenbuchE-BookMP3-Download und CD.

  

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Soziale Kontakte in der persönlichen Krise – aus: Krisen frei! von Harald Dill

In einer Krise überschlagen sich die Gedanken. Ein Gedankensturm fegt durch unser Gehirn. Diese Gedanken wollen formuliert und ausgedrückt werden – im wahrsten Sinne des Wortes. Erst dann verschwinden sie.

Wichtig ist, dass Sie Ihrem Gesprächspartner vertrauen und dieser Ihnen zuhört.

Haben Sie gute Freunde mit denen Sie über persönliche Angelegenheiten offen reden können? Wichtig ist, dass Sie Ihrem Gesprächspartner vertrauen und dieser Ihnen zuhört. Freunde haben da einen großen Vorteil: Sie hören empathisch zu. Reden Sie sich alles von der Seele, was Sie belastet. Durch Erzählen entlädt sich der Druck in Ihnen. Vieles sehen Sie ganz anders, wenn Sie es laut aussprechen. Zusammenhänge werden klarer. Ihrem Zuhörer gelingt es vielleicht auch, die Probleme unter einem anderen Blickwinkel zu betrachten und so neue oder bessere Lösungen zu entwickeln. In jedem Fall nimmt durch das Zuhören und  Verstanden werden der Druck ab, der auf Ihrer Psyche lastet.

Ein Freund ist kein Coach und auch kein Therapeut.

Sie sollten jedoch aufpassen: Ein Freund ist kein Coach und auch kein Therapeut. Die Aufnahmekapazität eines Freundes ist schneller ausgeschöpft, als Sie vielleicht erwarten. Vielleicht zieht er sich zurück, weil es ihm zu viel wird und er sich überfordert fühlt. Aber für die kleinen Krisen im Alltag ist ein Freund der ideale Partner.

Ein Tagebuch hilft ebenfalls, sich besser zu verstehen und Ereignisse reflektieren zu können. Oft erscheint es am nächsten Tag schon befremdlich, was man am Abend vorher aufgeschrieben hat. Das war aber Ihre Wahrnehmung einer Situation in dem Augenblick, als Sie es geschrieben haben. Sie werden erkennen, wie schnell sich die persönliche Wahrheit und Wahrnehmung verändert. Sprichwörtlich sieht am nächsten Tag alles schon ganz anders aus.

“Krisen frei! Erfolgreich zurück zur Gelassenheit” ist erhältlich als Hörbuch auf CD und MP3-Download sowie als Taschenbuch und als E-Book.

   

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Der perfekte Erzähler: Ende gut, alles gut! – aus: Richtig gut erzählen! von Barbara Greiner-Burkert

Um ein Märchen zu einem wirklich guten Ende zu bringen, fehlt noch etwas ganz Entscheidendes: Der Bösewicht muss seine gerechte Strafe erhalten. Dies klingt für unsere Ohren vielleicht ein wenig überholt. Vielleicht fragen Sie sich, warum die Strafe gleich so heftig ausfallen muss. Wäre es nicht auch möglich, den Wolf in Gewahrsam zu nehmen und einer professionellen Täter-Therapie zu unterziehen, damit er zumindest die Chance erhält, ein anständiger Wolf zu werden? Vielleicht könnte er auch in den Zoo gebracht werden? Wäre dies im Sinne des Tierschutzes nicht angemessen?

Am Ende wirst du die Schwierigkeiten bewältigen und das Böse besiegen

Doch halt: wir haben es hier mit einem Märchen zu tun. Und da gehört die Bestrafung des Bösen unabdingbar dazu. Diese Bestrafung kann in den Märchen sehr oft mit der totalen Vernichtung gleichgesetzt werden. Dies muss auch so sein. Das Märchen vermittelt uns die Botschaft: Das Leben kann dich vor schwere Aufgaben stellen und dir kann Schlimmes widerfahren. Aber am Ende wirst du die Schwierigkeiten bewältigen und das Böse besiegen. Damit dieses hoffnungsbringende Bild sich festigen kann, können wir uns nicht auf halbe Sachen einlassen. Der Wolf als Verkörperung des Triebhaften, das uns verschlingen will, muss am Ende tot sein.

Der Schluss eines Märchens spielt beim Erzählen eine ganz wichtige Rolle.

Wenn wir uns nochmals vergegenwärtigen, dass es sich hier um eine Symbolebene und nicht um Tierquälerei handelt, wird das noch verständlicher. Der Schluss eines Märchens spielt beim Erzählen eine ganz wichtige Rolle. Dem Erzählenden muss es gelingen, seine Zuhörer in die Erlösung mitzunehmen und das Ende der Geschichte so eindrücklich zu gestalten, dass sich die positiven Bilder in ihm festsetzen können. Dazu ist es wichtig, sich beim Erzählen genügend Zeit zu lassen, denn in vielen Märchen kommt der Schluss ziemlich abrupt. Ein bis zwei Sätze, und das Märchen ist plötzlich zu Ende, ohne dass wir und unser Publikum es richtig mitbekommen haben. Führen Sie Ihre Zuhörer also langsam darauf hin.

Genießen Sie den Schluss!

Besonders wichtig ist: Genießen Sie den Schluss, spüren Sie die unbändige Freude der Geißlein, wenn der Bösewicht in den Brunnen gefallen ist und lassen Sie Ihr Publikum an dieser Freude teilhaben.

(aus “Richtig gut erzählen – Geschichten und Märchen gekonnt präsentieren” von Barbara Greiner-Burkert)

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Lerne lieber ungewöhnlich – Spass statt Routine (aus:Gehirn-Glühen von Ulrich Bien)

Immer das gleiche Zimmer, immer der gleiche Blick auf den unordentlichen Schreibtisch, immer die gleiche, öde Quälerei. Wenn Sie glauben, sich zu etwas zwingen zu können, dann liegen Sie falsch! Unser Gehirn ist ein ziemlich schlaues Ding: Sobald Routine auftritt, macht es eine Pause und regelt seine Leistung herunter. Oder es aktiviert eine Menge anderer Abwehrmechanismen gegen langweiliges Lernen: Träumen, Abschweifen, Hungergefühl, Erinnerungen an dringendere Aufgaben. Sie kennen die Taktik Ihres Kopfes am besten.

Unser Kopf ist auf Abwechslung programmiert, auf spannende Dinge, auf bunte Bilder.

Wenn Sie das Lernen zu einem routinierten und eintönigen Vorgang machen, werden Sie weder Spaß noch Erfolg dabei haben. Unser Kopf ist auf Abwechslung programmiert, auf spannende Dinge, auf bunte Bilder. Er bevorzugt Abwechslung und Action, möglichst viele verschiedene Eindrücke und tatsächlich auch unterhaltsame Informationen.

Bei jeder Form der Ernsthaftigkeit – die ja gerne mit dem hoch-disziplinierten Studium abstrakter Fakten verwechselt wird – macht die Birne das Licht aus. Wissen Sie, warum Kindersendungen so lehrreich sind – manchmal sogar für Erwachsene? Und warum Fernsehen generell das perfekte Medium für den Kopf ist: Es besteht nur aus Bildern und bietet genial gemachte Unterhaltung – auch wenn diese Argumente den ernsthaften und vernünftigen Zeitgenossen nicht gefallen, müssen wir uns damit abfinden, dass dieses Medium unglaublich erfolgreich ist.

Je außergewöhnlicher etwas ist, desto fester brennt es sich in den Kopf. Das kann genauso ein Ereignis sein, wie eine Information.

Auch die immer extremere Entwicklung des Fernsehprogramms verfolgt einen Zweck: Je außergewöhnlicher etwas ist, desto fester brennt es sich in den Kopf. Das kann genauso ein Ereignis sein, wie eine Information.

Der 11. September 2001 ist ein drastisches Beispiel dafür, wie unser Gehirn etwas behält. Wissen Sie noch, was Sie an dem Tag getan haben? Ganz sicher erinnern Sie sich daran – auch wenn es vielleicht gar nichts Besonderes gewesen ist. Aber können Sie auch noch sagen, was Sie einen Tag danach oder davor gemacht haben? Denken Sie sich ganz kurz zurück zum Titel dieses Kapitels: Lerne lieber ungewöhnlich! Das ist ein wichtiges Motto, mit dem alles leichter rein geht in den Kopf.

(aus “Gehirn-Glühen – Die besten Tipps und Übungen für ein geniales Gedächtnis”)

Erhältlich als TaschenbuchE-Book und auf DVD.

  

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