Das fünfte Klesha – oder: Die Angst vor dem Tod – aus: Yoga – Wirkung. Wahrheit. Weisheit. von Claudia Scheiderer

Das fünfte Klesha ist das stärkste und das am schwierigsten zu überwindende. Es ist die diffuse Todesangst und das Klesha, das am tiefsten in uns verwurzelt ist. In endgültiger Konsequenz verbirgt sich hinter jeder alltäglichen Angst die Angst vor dem Tod. Denn niemand weiß, was nach dem Tod mit uns passiert. Aber weil auch unser alltägliches Leben genug Anlass bietet, sich ständig zu ängstigen, münzen wir unsere Todesangst in alltägliche Ängste um: Wir haben Angst vor Veränderung in unserem Leben, vor Ablehnung oder Konflikten, vor Krankheit, Arbeitslosigkeit usw.

Angst lähmt!

Dabei muss Angst gar nicht unbedingt auf einer Erfahrung basieren – oft ist es einfach nur die Annahme, dass etwas schief laufen könnte. Unsere Angstbereitschaft wird durch das Leben an sich, das sich ja unaufhörlich wandelt, ständig am Leben gehalten. Aber nicht nur unangenehme Sachen, die uns jederzeit treffen können, machen uns Angst. Auch die möglichen Konsequenzen, wenn wir unsere Bedürfnisse formulieren oder unsere eigenen Grenzen klar machen würden, flößen uns Angst ein: Immerhin könnten wir damit auf Ablehnung oder Ausgrenzung stoßen. Deshalb leben wir oftmals in Kompromissen, um den vermeintlichen Frieden nicht zu stören.

Angst lässt sich nicht einfach verdrängen!

Aber Angst lähmt. Sie lähmt unseren Geist und damit unser gesamtes Handeln. Durch unsere Angst können wir gar nicht mehr klar denken, weil sie uns in regelrechte Panik versetzt. Angst ist, wie auch der Volksmund weiß, ein schlechter Ratgeber und hilft uns sicher nicht beim Lösen unserer Probleme. Deshalb sollten wir unseren Ängsten mit höchster Wachsamkeit begegnen, damit sie uns nicht kontrollieren. Aber Achtung: Angst lässt sich nicht verdrängen – besser ist, sie einfach zu akzeptieren – nach dem wir sie identifiziert und ihr klar in die Augen geblickt haben. So verlieren wir am ehesten die Angst vor der Angst.

Doch keine Angst vor übertriebenen Erwartungen. Patanjali weiß auch, dass sich keines dieser Hindernisse jemals ganz beseitigen lässt. Aber der bewusste Umgang mit ihnen hilft, sie abzuschwächen.

(aus “Yoga – Wirkung. Wahrheit. Weisheit.” von Claudia Scheiderer)

Erhältlich als Taschenbuch und als E-Book.

 

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Sind Sie häufig gestresst und finden keine Zeit zum Entspannen? – aus: Stress frei! von Karin Wolf

 Sind Sie häufig gestresst und finden keine Zeit sich zu entspannen? Haben Sie das Gefühl, Ihr Leben nicht mehr in der Hand zu haben? Denken Sie, dass Sie jetzt dringend etwas tun müssen, bevor Sie untergehen? Kurz gefasst: Wollen Sie Ihr Leben ändern?

Aus Erfahrung weiß ich, dass der Mensch meistens erst dazu bereit ist etwas zu ändern und das auch umzusetzen, wenn er weiß, warum er es tut.

Mein Ziel ist es, Ihnen einen Überblick über Stressbewältigungstechniken und Entspannungsverfahren zu geben und Ihnen zu zeigen, welche Möglichkeiten es gibt, sicher und gelassen mit Stress umzugehen. Dazu gehört auch das Grundwissen darüber, wie und warum Stress entsteht und welche Reaktionen dabei im Körper stattfinden. Aus Erfahrung weiß ich, dass der Mensch meistens erst dazu bereit ist etwas zu ändern und das auch umzusetzen, wenn er weiß, warum er es tut. Wenn er also den Sinn einer Sache erkennt und ein ganz bestimmtes, lohnendes Ziel vor Augen hat.

Was könnte das für Sie sein? Ruhiger und ausgeglichener werden, mehr Zeit mit Freunden und der Familie verbringen, sich nicht mehr so schnell stressen lassen? Überlegen Sie deshalb schon jetzt, wie es sich anfühlen würde, was wäre anders in Ihrem Leben?

Damit das Thema für Sie spannend und nachvollziehbar ist, habe ich zahlreiche Übungen eingebaut. Den größten Nutzen werden Sie aus diesem Buch ziehen, wenn Sie die Übungen mitmachen, die Fragen beantworten, – am besten schriftlich – und so sofort den ersten Schritt machen in Richtung Veränderung. Denn eins ist klar: Wenn Sie alles genauso machen wie bisher, dann wird sich auch nichts verändern!

Die Frage ist: Wollen Sie das?

(aus “Stress frei – Wege zu Ruhe und Gelassenheit” von Karin Wolf)

Erhältlich als TaschenbuchE-Book, MP3-Download und CD.

  

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Krisen entstehen aus nicht getroffenen Entscheidungen (Schlusswort) – aus: Krisen frei! von Harald Dill

Eine Krise besteht aus einer nicht getroffenen Entscheidung und einem schweren Konflikt der dahinter steht. Konflikte haben ihren Ursprung in einer gestörten Beziehung. Diese Beziehung kann in einem Menschen selbst liegen. Die meisten dieser Störungen bestehen jedoch aus meiner Erfahrung zwischen zwei Menschen – wie Sie bereits gesehen haben, nicht selten zwischen Ihnen und Ihrem Chef, aber auch zwischen Freunden, Partnern und Familienangehörigen.

Klare Ziele ebnen den Weg!

Klare Ziele ebnen den Weg und erleichtern es, Krisen nachhaltig zu lösen. Ziele sind jedoch nicht der Weg selbst. Der Weg, den wir zu gehen haben, liegt in uns. In schwierigen Momenten ist es besser, nicht zu sehr an das Ziel zu denken. Denken Sie vor allem darüber nach, was zu tun ist, um dieses Ziel zu erreichen.

Millionär werden?

Kennen Sie die Geschichte von dem Mann, der jeden Abend betet, Lottomillionär zu werden? Aber er wird es nicht und er betet und bettelt immer heftiger. Bis er eines Abends eine Stimme hört, die zu ihm sagt: “Du musst schon einen Spielschein ausfüllen.” Aber Scherz beiseite! 

Die Angst vor dem Verlieren treibt viele Menschen in die Passivität.

Die Bhagavadgita, ein Buch im hinduistischen Schöpfungs-Epos Mahabarata, beschäftigt sich damit, wie wir dem Leben einen Sinn geben können. In diesem Buch berät Gott Arjuna, den Helden der Geschichte. Arjuna hatte Gewissensbisse, seinen Überlebens-Kampf zu führen. Dies ist der Kampf, den wir alle täglich führen. Ein innerer Kampf zwischen unseren Werten und Haltungen. Diese Werte und Haltungen werden in Bhagavadgita als zwei feindliche Heere beschrieben. Das Handeln ist die Art und Weise wie wir diesen Kampf in uns bestreiten. Gott sagte zu Arjuna: „Hafte Dich nicht an die Ergebnisse Deines Handelns. Durch dieses Anhaften erschaffst Du Dein eigenes Leid.“ Die Angst vor dem Verlieren treibt viele Menschen in die Passivität. Aber gerade durch dieses passive Verhalten werden die meisten Krisen erst richtig angefacht. “Krisen frei! Erfolgreich zurück zur Gelassenheit” ist erhältlich als Hörbuch auf CD und MP3-Download sowie als Taschenbuch und als E-Book.     Mehr Informationen finden Sie unter www.tausendschlau.com.

Progressive Muskelentspannung (PMR) sofort zum Mitmachen – aus: Stress frei! von Karin Wolf

Probieren Sie die Progressive Muskelentspannung einfach spontan aus:

Legen Sie Ihre Stirn in Falten, kräuseln Sie die Stirn und halten Sie die Spannung für ein paar Sekunden. Versuchen Sie dabei ruhig weiterzuatmen und den Rest des Körpers ganz locker zu lassen. Mit dem nächste Ausatmen lassen sie LOS. Was spüren Sie? Wie fühlt sich Ihre Stirn, das gesamte Gesicht, an? Spüren Sie, wie Ihr Gesicht ganz glatt wird und die Spannung langsam nachlässt? Und den Unterschied zwischen der Anspannung vorhin und der Entspannung jetzt?

PMR eignet sich besonders gut als Einstieg in die Entspannungsverfahren, weil es leicht und schnell zu lernen ist. Das Erfolgserlebnis stellt sich ziemlich schnell ein. Außerdem empfinden es viele Menschen anfangs als sehr angenehm, wenn sie motorisch gefordert sind. Später gelingt dann die Entspannung nur durch den Gedanken daran. Auch Menschen, die kein gutes visuelles Vorstellungsvermögen haben und natürlich auch Kinder und Jugendliche haben mit PMR einen guten Einstieg in die gezielte Entspannung.

Geeignet ist das Verfahren unter anderem zum Abbau starker innerer Spannungszustände bei Ängsten – Prüfungsangst oder Angst vor dem Fliegen – ,Schlafstörungen, Schmerzen, aber auch bei stressbedingten Beschwerden, oder einfach nur zur Entspannung. Nicht geeignet ist PMR für Menschen mit schweren Depressionen und Psychosen und einer spezielle Form des Asthmas („small airway astma“).

(aus “Stress frei – Wege zu Ruhe und Gelassenheit” von Karin Wolf)

Erhältlich als TaschenbuchE-BookMP3-Download und CD.

  

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Überzeugend präsentieren – aus: Krisen frei! von Harald Dill

Konflikte lassen sich nur in Verhandlungen lösen. Und in solchen Gesprächen sollten Sie überzeugend Ihre Argumente präsentieren, damit Sie Ihre Ziele erreichen können.

Eine überzeugende Verhandlungsführung muss sorgfältig vorbereitet sein. Eine Zeitmanager-Weisheit bringt das auf den Punkt:

Vorbereitungszeit verdoppeln – Ausführungszeit halbieren.

Nehmen Sie Ihre Zielliste und entwickeln Sie für jedes Ziel eine entsprechende Argumentation.

Dabei besteht jedes Argument aus fünf Elementen, die sich wiederum in zwei Gruppen einteilen lassen: Die ersten drei Elemente sprechen den Verstand an, die folgenden zwei die Emotion. Wenn Sie diesem Aufbau folgen, dann sprechen Sie einen Menschen ganzheitlich und auf unterschiedlichen Ebenen an. Das schafft Vertrauen. Und Vertrauen bildet die Basis, dass Sie überzeugend auftreten können.

Ich will weniger arbeiten!

Die drei Elemente, die den Verstand ansprechen sind:

1. Das Anliegen, zum Beispiel „Ich will weniger arbeiten!“

2. Der Nutzen (sowohl für Sie als auch für andere bzw. den Gesprächspartner): „Dadurch, dass ich weniger Arbeite, kann ich mich besser erholen. Erholt kann ich mehr für meine Mandanten und die Kanzlei leisten.“

Studien zeigen, dass erholte Mitarbeiter bis zu 15 Prozent mehr leisten als Mitarbeiter, die gestresst sind.

3. Die Argumentation oder Beweisführung, also wie in diesem Beispiel ein paar schlagkräftige Argumente in Form von wissenschaftlichen Untersuchungen: „Studien zeigen, dass erholte Mitarbeiter bis zu 15 Prozent mehr leisten als Mitarbeiter, die gestresst sind. Zudem sinkt die Fehlerquote deutlich von acht auf zwei Prozent. Und weniger Fehler sorgen für mehr Vertrauen bei unseren Mandanten.“

“Krisen frei! Erfolgreich zurück zur Gelassenheit” ist erhältlich als Hörbuch auf CD und MP3-Download sowie als Taschenbuch und als E-Book.

   

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Zitat über Stress und Entspannung…

“Wir können heute den Stress nicht mehr richtig abbauen,
weil die Verursacher meist abstrakt sind und wir auch nicht
vor ihnen davon laufen können.”
– Claudia Scheiderer –  

(aus “Yoga – Wirkung. Wahrheit. Weisheit.” von Claudia Scheiderer)

Erhältlich als Taschenbuch und als E-Book.

 

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Yoga ist die beste Vorsorge für die eigene Gesundheit! aus: Yoga – Wirkung. Weisheit. Wahrheit. von Claudia Scheiderer

Yoga ist laufende Gesundheitsvorsorge. Mit speziellen Reinigungstechniken etwa, den Kryas, kann der Yoga-Übende Eindringlinge tatsächlich schon am Gartentürchen verscheuchen. Mit der morgendlichen Nasenspülung mit Salzwasser, einer Art Darmmassage durch das feste Einziehen der Bauchdecke, regelmäßigen Einläufen oder auch der mittlerweile weit verbreiteten Zungenreinigung unterstützt der Yogi seinen Körper, damit dieser nicht krank wird.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gesundheit aber mehr als die bloße Abwesenheit von Krankheit. Sie ist ein Zustand des geistigen, körperlichen und sozialen Wohlbefindens.

Zentral in unserer modernen Medizin ist jedoch die Krankheit und ihre Behandlung. Aber wie halte ich die Menschen gesund? Schulmedizin sieht den Körper als Maschine und versucht dort zu reparieren, wo es gerade hakt. Damit greift sie jedoch in den wenigsten Fällen an der eigentlichen Ursache an. Ganz zu schweigen vom Geist – dessen Einfluss auf die Gesundheit in der westlichen Medizin kaum bis gar keine Rolle spielt. Dabei können wir uns mit unserem Geist, unseren Gedanken, Einstellungen und Gefühlen selbst krank machen, aber – und das ist das Gute daran – umgekehrt natürlich auch gesund machen.

Unser Geist spielt im Yoga eine ganz zentrale Rolle.

Bleiben wir vorerst aber bei der Betrachtung des Körpers. Im Yoga begrenzt man sich nicht nur auf die anatomische Struktur. Weil es ein ganzheitlicher Ansatz ist, geht man davon aus, dass neben Ernährung, auch alle Empfindungen, Verletzungen, Gedanken und vieles mehr im Körper gespeichert werden. Die wiederum können zu Verspannungen und Energieblockaden führen. Um die Energie wieder frei fließen zu lassen, müssen die Blockaden gelöst werden.

Yoga stellt also die natürliche Ordnung wieder her – das Gleichgewicht in unserem Körper und in unserem Geist.

Leben wir in Einklang mit der Natur und dem Leben an sich, dann werden wir auch gesund sein. Mit diesem Ansatz lässt sich Yoga vorbeugend, aber natürlich auch heilend einsetzen.

(aus “Yoga – Wirkung. Wahrheit. Weisheit.” von Claudia Scheiderer)

Erhältlich als Taschenbuch und als E-Book.

 

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Den Konflikt hinter der Krise identifizieren – aus: Krisen frei! von Harald Dill

„Sie sind unfähig!“ Was würde das bei Ihnen auslösen, wenn Ihr Chef Sie so anbellt? Greifen Sie ihn an? Rechtfertigen Sie Ihr Verhalten oder werden Sie gar stumm?

Wir Menschen tragen immer noch unsere Vorfahren mit uns herum.

Wenn Sie ausrasten, dann ist das nicht unbedingt eine unnatürliche Reaktion. Wir Menschen tragen immer noch unsere Vorfahren mit uns herum. Der Urmensch musste in der Wildnis überleben. Er war nicht nur Jäger, er war auch Beute. Schnelles Handeln war für ihn überlebensnotwendig: Wenn ein hungriger Tiger vor ihm stand, war keine Zeit zum Diskutieren und nicht einmal zum Überlegen. Dieses Programm läuft noch heute in uns ab, wenn wir uns in die Ecke gedrängt fühlen: Hier der Reiz, dort die Reaktion. In Stress-Situationen finden Reiz und Reaktion nahezu gleichzeitig statt. Solche Affekt-Reaktionen haben den Vorteil, dass Sie sich augenblicklich Luft machen und angestaute Aggressionen abbauen. Sie haben aber ganz klar den Nachteil, dass Sie sich danach vielleicht nach einem neuen Job umsehen müssen.

Schauen wir genauer hin, erkennen wir zwischen Reiz und Reaktion eine Beziehung. Diese Beziehung ergibt sich aus den Erfahrungen, die wir gemacht haben und den Entscheidungen, die wir bisher in unserem Leben treffen mussten.

Entscheidungen, die zum Erfolg führen, speichern wir als nützlich ab. Diese setzen wir fortan als unser persönliches Erfolgsrezept in ähnlichen Situationen ein. Dabei ist es nebensächlich, ob wir damit tatsächlich jemals Erfolg hatten. Viele ursprüngliche Entscheidungen haben wir als Kinder oder Jugendliche getroffen. Die erfolgreichen und scheinbar erfolgreichen Entscheidungen sind ein fester Bestandteil unserer Persönlichkeit – und zwar in Form von Glaubenssätzen.

Ich muss brav sein, um geliebt zu werden!

Glaubenssätze sind zum Beispiel: „Ich muss brav sein, um geliebt zu werden!“ Oder: „Ich muss perfekt sein, dann schaffe ich alles!“ Oder: „Wenn ich wütend bin, bekomme ich alles, was ich will!“ Diese Glaubenssätze können uns bewusst sein, aber wahrscheinlicher ist, dass sie in den Tiefen unseres Unterbewusstseins abgespeichert sind und von dort aus heimlich wirken – und damit unsere Persönlichkeit prägen.

Aber solche Glaubenssätze sind für uns als Erwachsene wenig hilfreich. Stellen Sie sich vor, dass Sie heute noch nach Ihrer Mama rufen, wenn Sie von Ihrem Chef zusammengefaltet werden. Das wäre albern.

“Krisen frei! Erfolgreich zurück zur Gelassenheit” ist erhältlich als Hörbuch auf CD und MP3-Download sowie als Taschenbuch und als E-Book.

   

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Die Beziehung zu den Beteiligten in einer Krise verbessern – aus: Krisen frei! von Harald Dill

Sind wir mit anderen Menschen im Gespräch, senden wir sehr viele und sehr unterschiedliche Botschaften aus. Wir kommunizieren immer auf zwei Ebenen: Auf der Sachebene, wo Fakten kommuniziert werden und auf der Beziehungsebene, wo es um die Vermittlung zwischenmenschlicher Inhalte geht.

Der Hase rennt…

Betrachten wir den Satz: „Der Hase rennt“. Der Sachinhalt ist offensichtlich und klar. Wenn wir diesen Satz lesen, gibt es keine Beziehungsebene. Das wird ganz anders, wenn wir diesen Satz in einem Gespräch hören. Auf einmal gibt die Art und Weise, wie der Satz ausgedrückt wird, viele zusätzliche Informationen preis. Das kann beispielsweise ein Ausdruck der Überraschung sein: „Der Hase rennt?!“ Es kann aber auch ein Appell sein, diesen Hasen zu fangen: „Der Hase rennt!“ Und vieles andere mehr. Wie wir diese Information wahrnehmen, verarbeiten und schließlich verstehen, das hängt von der Beziehung zueinander ab, wie man sich selbst wahrnimmt und was man von seinem Gegenüber erwartet.

Im alltäglichen Gespräch am Arbeitsplatz halten sich Sachebene und Beziehungsebene die Waage. Der Tenor liegt bei „wir wollen gemeinsam etwas erreichen“. Stehen sich zwei Menschen emotional sehr nahe, wie wir es beim Verliebtsein kennen, dann kann die Sachbotschaft komplett fehlen und es werden nur Beziehungshinweise ausgetauscht. Ein herrliches Gefühl…

Das kann so weit gehen, dass sich Menschen nur noch gegenseitig anschreien und beleidigen.

Sind die Standpunkte weit voneinander getrennt, werden auch irgendwann nur noch Beziehungshinweise ausgetauscht, jedoch mit negativem Vorzeichen: Die Beziehungsbotschaften drücken die Ablehnung des Anderen aus. Das kann so weit gehen, dass sich Menschen nur noch gegenseitig anschreien und beleidigen.

Wenn das Verliebtsein aufgehört hat und sich keine echte Liebe etabliert, dann kann eine Botschaft wie „Ich hasse Dich, Du bist unfähig“ nicht nur Ausdruck eines negativen Gefühls sein, sondern auch die Lösung des Konflikts rückt damit in weite Ferne.

Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich in einen Beziehungskonflikt mit Ihrem Vorgesetzten. In einem Meeting macht Ihr Vorgesetzter Sie gegenüber einem anwesenden Kunden lächerlich. Mit rhetorischen Fragen werden Sie in die Ecke gedrängt und als unfähig dargestellt.

Lassen Sie sich nicht verführen. Bleiben Sie ruhig und gelassen, wenn Ihr Gesprächspartner versucht, Sie in seinem Sinne zu manipulieren. Ich möchte Ihnen eine einfache Strategie vorstellen, die aus drei Schritten besteht, und mit der Sie Konflikte reduzieren und Beziehungen aktiv und produktiv halten können.

Der erste Schritt: Bleiben Sie ruhig und gelassen – immer. Das ist in 99 Prozent aller Situationen tatsächlich die beste Lösung. Geschickte Manipulations-Versuche, besonders von hierarchisch höher gestellten Personen, versetzen Menschen in Unruhe. Das erzeugt – beabsichtigt oder nicht – Panik und Stress…

“Krisen frei! Erfolgreich zurück zur Gelassenheit” ist erhältlich als Hörbuch auf CD und MP3-Download sowie als Taschenbuch und als E-Book.

   

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Es geht nicht ohne Stress – Schlusswort (aus: Stress frei! von Karin Wolf)

Stress wird es immer geben, mal mehr mal weniger. Das Leben ist für die meisten Menschen kein flacher Weg, sondern eine Wanderung, die gelegentlich durch unwegsames Gebiet führt und steile Anstiege mit sich bringt. Mit dem richtigen Schuhwerk und der passenden Ausrüstung geht es leichter.

Wir können viel tun, um glücklicher zu leben!

Ganz entscheidend ist, wie wir uns in entsprechenden Situationen verhalten, wie wir mit uns selbst umgehen und wie schnell wir merken, dass die eigene Grenze erreicht ist und dann auch entsprechend handeln. Die individuelle Stressbelastung hängt unter anderem davon ab, welche Möglichkeiten ein Mensch beherrscht um sich wieder in Balance zu bringen.

Wir alle können also selbst eine ganze Menge tun, um entspannter und glücklicher zu leben. Möglichkeiten gibt es genug und lernen kann das wirklich jeder. Manchmal geht es schneller, manchmal dauert es länger, am Ende aber steht immer Gesundheit und Lebensfreude…

Ich denke, der Stress von Außen wird in absehbarer Zeit nicht weniger werden. Wie anfangs schon gesagt, die Anforderungen werden weiter steigen, die Informationsflut wird zunehmen und um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir alle immer flexibler werden.

Das Prinzip der kleinen Schritte

Um so wichtiger ist es deshalb, dass Sie wissen, was Sie selbst für mehr Entspannung und Ausgeglichenheit tun können. Und noch ein kleiner Tipp: Gerade bei der Stressbewältigung gilt das Prinzip der kleinen Schritte. Überfordern Sie sich nicht, bauen Sie keinen Druck auf – den gibt es schon genug –  und versuchen Sie nicht alles auf einmal zu verändern. Eins nach dem anderen, Schritt für Schritt, mit Ihrem persönlichen Ziel vor Augen.

(aus “Stress frei – Wege zu Ruhe und Gelassenheit” von Karin Wolf)

Erhältlich als TaschenbuchE-BookMP3-Download und CD.

  

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